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Das Museum ist derzeit geschlossen. Am 14.März 2020 wird ein komplett renoviertes Museum wiedereröffnet.

 

 

 

 

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villa hartenstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

britisches Hauptquartier 

Generalmajor Roy. E. Urquhart vor Villa hartenstein. Während der Schlacht um  Arnheim war die Villa das Hauptquartier der Alliierte.

 

Die Geschichte von Villa Hartenstein

Das Airborne Museum ist ansässig in der Villa Hartenstein. Eine Villa mit einer langen Vorgeschichte. Es fing 1728 als Wirtshaus an und war im September 1944 das Hauptquartier von den Britischen Luftlandungstruppen unter Führung von General-Major Roy E. Urquhart.

Für das erste mal wurde Villa Hartenstein als Wirtshaus Het Rode Hert 1728 genannt, 1779 kaufte Rechtsanwalt J. van der Sluys das Wirtshaus und die Umgebung. Er lies Het Rode Hert abbrechen und baute ein neues Herrenhaus mit Nebengebäuden auf dem Platz wo jetzt Restaurant Hartenstein steht.

Der Name Hartenstein
Van der Sluys nannte das gebaute Herrenhaus „Hartenstein“, wahrscheinlich als Erinnerung an das Wirtshaus ´Het Rode Hert´. Hartenstein hatte nach dem Verkauf von Van der Sluys in 1792 verschiedene Eigentümer. Rund 1865 wurde die Villa gebaut sowie sie jetzt aussieht. Der damalige Eigentümer, Der Makler Th.Sanders aus Amsterdam, lies damals alle Gebäude abbrechen und danach eine neue Villa bauen mit einem Wagenhaus. In der Villa ist seit 1978 das Airborne Museum ansässig und in das vormalige Wagenhaus kam das Restaurant ´Klein Hartenstein´. Nach Sanders ging das Landgut über in das Eigentum von dem wohlhabenden Holzhändler G.J. Verburgt, der rund 1905 die Villa ausbreitete mit einer Glasveranda an der Süd- und Ostseite. Auch die Anlage des Gartens in der Zeit zeigt, dass Hartenstein am Anfang des Jahrhunderts eine Zeit von Wachstum erlebt.

‚Harten‘ soll zum Hirsch (Hert) verweisen, was Herz heißt in dem lokalen Dialekt und das Wort ´Stein` heißt Stein, oder steinen Pfad.

Nach dem Tod des Ehepaars Verburgt werden die Villa und die Umgebung Eigentum von der Verburgt-Molhuzsenstichting, die das ganze vermietete, an das Pflegeheim ´Het Hemeldal`. 1942 wird die Gemeinde Renkum Eigentümer und die Villa wurde als Hotel genutzt.

Hartenstein Hauptquartier 1944
Während der Schlacht um Arnheim im September 1944 stand Hotel Hartenstein zentral als das Hauptquartier von den Britische Luftlandungstruppen unter Führung von General-Major Roy E. Urquhart.

Größter Einsatz auf Niederländischem Boden
Während dem Zweiten Weltkrieg im September 1944 wollten die Alliierten mit Operation Market Garden mehrere Brückenschanzen erobern, darunter auch den Rijnbrug in Arnheim. Es war der größte Einsatz auf Niederländischem Boden während dem Zweiten Weltkrieg. Am 17 September 1944 landeten tausende Männer von der Britische 1e Luftlandungsdivision, teils mit Fallschirm und teils mit Schwebflugzeugen auf einem Gelände weit entfernt von Arnhem, bei Wolfheze und nördlich von Heelsum. Mit einigen Schwebeflugzeugen wurden Jeeps und Panzerabwehrkanonen angeführt. Am 18 September landeten nochmal 1900 Fallschirmspringer auf der Ginkelse Heide bei Ede und Schwebflugzeugen bei Wolfheze. Leutenant-Kolonel John Frost erreicht mit dem zweiten Battalion von der 1e Fallschirmspringerdivision die Brücke wo einige Tage schwer gekämpft wird. Der größte Teil von der Luftlandungstruppe wusste die Brücke aber nicht zu erreichen. General Roy Urquhart wird dadurch gezwungen ein Hauptquartier in Hotel Hartenstein einzurichten.

Verlorene Schlacht
Nach schweren Gefechten, wobei beide Seiten viele Tote und Verletzte verzeichneten, musste die Truppe bei der Verkehrsbrücke aufgeben. Am 26 September wird Hartenstein verlassen und die übergebliebenen Truppen zogen sich über den Niederrhein zurück. Die Alliierten  haben die Schlacht um Arnheim verloren und das Gebäude ist schwer beschädigt. Mehr über die Schlacht um Arnheim.

Gründung Museum
Das Airborne Museum ist 1949 gegründet und war damals ansässig in einem von den Nebengebäuden von Schloss Doorwerth. In 1978 wird das Airborne Museum im vorherigen Britischen Hauptquartier ansässig. Am 11 Mai vom Jahr wird das Museum neu geöffnet durch den damaligen Befehlshaber General-Major Roy E. Urquhart.

Airborne at the Bridge
An der Arnheimsche Rijnkade verfügt das Museum über die Zweigstelle Airborne at the Bridge, gegenüber der John Frostbrücke. Airborne at the Bridge erzählt über die heftigen Gefechte bei der Rheinbrücke im September 1944 von 3 Perspektiven aus. Der Britische Leutnant John Grayburn, der Deutsche Hauptsturmführer Viktor Eberhard Gräbner und der Niederländische Kapitän Jacob Groenewoud. Airborne at the Bridge wurde im März 2017 eröffnet. Davor gab es das Informationszentrum `Slag om Arnhem´ das ansässig war in dem Gebäude von Volkshuisvesting.

Harteinstein ist eines wenigen Aussenbereiche in dieser Umgebung, die öffentlich zugänglich sind.

Der mehrteil der Aussenbereiche ist zerstört als Folge vom Schlacht um Arnheim. Ein geringes Teil ist noch im Privatbesitz. Villa Hartenstein steht dadurch Symbol für die Umwandelung von Oosterbeek, im Folge der Kriegsgewalt in dem Zeitraum 1940-1945.

 

 

 

 

 

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